→ Unser Prospekt zur Isel
Seid 40 Jahren kenne ich das Virgental. Viele Urlaubstäler habe ich im Laufe meiner Jahre kennengelernt und hinter viele Täler habe ich aufgrund der immer weiter fortschreitenden Umweltzerstörung durch Menschenhand einen Haken gemacht. Hinterbichl gehört in den letzten 10 Jahren zu meinem Standartsommerurlaub. Ich möchte nicht auch noch das Virgental in meine Hakenlisten einreihen.
Besonders wütend macht es mich, wenn man von Experten erfährt, dass der angebliche Nutzen des Kraftwerkes überhaupt nicht eintreffen kann. Wenn Menschen, durch Politiker und Industrielle die mit geschickten Taktiken und Berechnungen zu ihren Gunsten, dem "einfachen" Volk Honig um den Bart schmieren und es für dumm verkaufen.
Das Virgental ist "Kraftwerk" genug, seine Natur und Ursprünglichkeit gibt den Menschen die sich erholen wollen und den Menschen die dort Leben noch genügend Kraft. Zerstören sie nicht die Natur, die Anziehungskraft des Tales, und somit auch den Tourismus, die Lebensgrundlage der Hinterbichler.

Gönnersdorf
Flüsse und Bäche sind pulsierende Adern einer lebendigen Umwelt.
Wer aber einmal das Trauerspiel von stehenden, gestauten Gewässern oder durch Ableitung generierten Flussleichen wahrgenommen hat, wer das Gurgeln, Tosen und Zischen der Wildbäche nicht mehr hört, der weiß, dass ein großer Schatz der Menschheit verloren gegangen ist.

Osttirol ist für uns eine Reise wert, weil wir dort noch Flüsse finden, auf denen wir ohne Hindernisse Wildwasserkajak fahren können.
Wolfgang Nagel, Remseck am Neckar
Das Virgental mit all seiner wunderbaren Natur hat sich über Jahre zur Heimat meines Herzens entwickelt.Ich kann zwar verstehen dass man Öko-Strom nutzen will. Aber wenn man Naturjuwele, die schon nur noch einmalig sind angreift, dann sind Sie für immer verloren. Profit darf sich nicht immer durchsetzen.
Es wäre schade wenn die Isel Schaden nähme. Hier muss Naturschutz mal wirklich vorgehen. Also Jungs, baut nicht !
Thomas Scheinkönig, Frankfurt am Main
verfolge alle diesbezüglichen aktivitäten sehr intensiv und bin aus reinem eigennutz gegen sämtliche kraftwerks-projekte. was die exponenten der tiwag dazu vorstellen gefällt mir weder noch ist es nachhaltig noch ökonomisch sinnvoll, vom ökologischen ganz zu schweigen...

....als jemand der es geschafft hat im ausland zu überleben kann ich nur hoffen daß das überleben osttirols von den ostrtirolern (gegen nordtirol?) erfolgreich betrieben wird. Schlagwort energie-effizienz, was mehr ist als diese völlig unreflektiert geförderten und mittlerweile schon mit bürgerinitiativen als gesundheitsschädlich und stark lärmsteigernd bekämpften thermischen sanierungen. Meine hoffnung richtet sich auf eine abseits von der övp- politik stattfindende globale diskussion und einen konsens übe energie-effizienz, der sich dann wohl nolens volens auch tirol anschließen wird.... wenn nicht bis dahin auch die letzten wasserreserven verhökert sind. bin an der autobahn vor kurzem am (gabelhofener) "grössten sonnenkraftwerk österreichs" vorbeigefahren, interessant daß die sonnenstadt lienz da nichts hergibt.....mit freundlichen grüssen renate vergeiner
Renate Vergeiner, Wien
Wasser ist mehr als ein Verkaufsposten von heute. Wasser in Osttirol ist reines Trinkwasser, ohne es aufzubereiten müssen, kann es zudem für Bewässerungen und Beschneiungen hergenommen werden. Trinkwasser, von jedermann aus der Quelle geschöpft, kann man trinken, ohne dass es in Plastikflaschen abgefüllt, mit bunten Schildern versehen und mit viel Geld beworben wieder zurück in die Haushalte kommt. Ein Privileg der hohen Berge - ein Schatz, der vielen Gebieten der Erde fehlt.
Anna Steiner, Matrei in Osttirol
Die Gemeinden Virgen und Prägraten planen um insgesammt 144 Mio. € (Preisbasis und Stand 2011) ein Kraftwerk, wobei der Großteil der Isel, dem letzten freifließenden Gletscherfluss der Alpen, für über 15km ausgeleitet werden soll. Wir von der Bürgerinitiative sind pro Isel und gegen das Kraftwerk Virgental, oder wie es von der PR-Firma umbenannt wurde "Kraftwerk Obere Isel".