→ Unser Prospekt zur Isel
Ich bin entsetzt über den Umfang der Baumaßnahme. Schon bei den zwei kleinen Kraftwerken wurden wir Urlauber von der Gemeinde Prägraten, er handele sich Kanalisationsarbeiten, angelogen. Eine Mafia im Gemeinderat verbündet sich mit der Mafia der E-Wirtschaft.
Meine Ehefrau und ich verbringen seit über 15 Jahren unseren Sommerurlaub in Prägraten. Sollte das Kraftwerk kommen, sieht mich dieses wunderbare Tal nie mehr!
Werner Seitz, Nürnberg/Deutschland
Für mich gehören die Umbalfälle und der Geltscherbach zu den Hohe Tauen Nationalpark dazu. Und ich würde mich freuen, wenn dieses einzigartige Naturschauspiel erhalten bleibet und es als Teil der Erlebniswelten Krimmler Wasserfälle und das Nationalparkhaus erhalten bleibt. Ich denke auch das man in Zukunft der Gestaltung der Gemeinden rund um mehr Chancen geben muss, sich auch neuen Geschäftsideen und Engagement zu widmen.
Vorallendingen den natürlichen Lebensraum erhalten und zum Beispiel viel mehr das Bergsteigen und die Erlebniswelt Hohe Tauern einbinden und Kinderfreundlicher und Familienoffen zu gestalten. Das wäre das ware Exportgut, anstatt einen Gletscher in einem Stausee zu ertränken und damit auch seine Wasserqualität zu verlieren und dem Tierreich seine Lebensgrundlage zu entziehen.
Ada Bauer-Weiskopf, Feldkirch
Wasser ist mehr als ein Verkaufsposten von heute. Wasser in Osttirol ist reines Trinkwasser, ohne es aufzubereiten müssen, kann es zudem für Bewässerungen und Beschneiungen hergenommen werden. Trinkwasser, von jedermann aus der Quelle geschöpft, kann man trinken, ohne dass es in Plastikflaschen abgefüllt, mit bunten Schildern versehen und mit viel Geld beworben wieder zurück in die Haushalte kommt. Ein Privileg der hohen Berge - ein Schatz, der vielen Gebieten der Erde fehlt.
Anna Steiner, Matrei in Osttirol
Mir scheint die Virgentaler Gemeindevertreter haben den klaren Blick auf die Dinge etwas verloren. Gilt es doch gerade für sie, Nutzen und Schaden des Projekts gegeneinander aufzuwiegen. Neben der unzweifelhaften Zerstörung eines fast unberührten Talschlusses, wird dem ganzen Tal ein spürbarer Schaden durch das Ausbleiben vieler Gäste entstehen.
Osttirols Besucher sind anders!
Genauso wie Osttirol bisher immer anders war, als der brachial-touristische Norden. Auch wir machen uns bereits Gedanke, wohin wir ausweichen werden..., Kalser Tal, Defreggen, Villgraten?
Nein, wir wollen weiterhin zu Euch ins Virgental!
Alles Gute & danke für Euren Einsatz!

Felix Schindele, München
Man sollte den letzten Gletscherfluß der Alpen als
Kulturerbe behandeln und an seiner naturellen Beschaffenheit nichts verändern.Ist er doch auch Lehr-
pfad für unsere Kinder und Enkelkinder.
Zur Energiebilanz gibt es bestimmt noch Alternativen
(z.B. Solarenergie bzw.effizientere Nutzung und Leistungserhöhung bereits vorhandener Kraftwerke).
Der Bau des Kraftwerkes Virgental wäre ein irreparabler Einfluß auf vorhandene Naturressourcen.

Gerhard Leube, D-02625 Bautzen
Die Gemeinden Virgen und Prägraten planen um insgesammt 144 Mio. € (Preisbasis und Stand 2011) ein Kraftwerk, wobei der Großteil der Isel, dem letzten freifließenden Gletscherfluss der Alpen, für über 15km ausgeleitet werden soll. Wir von der Bürgerinitiative sind pro Isel und gegen das Kraftwerk Virgental, oder wie es von der PR-Firma umbenannt wurde "Kraftwerk Obere Isel".