→ Unser Prospekt zur Isel
Was haben die "Macher" des Kraftwerkes Virgental
bloß im Hirn??
Auf unserem Globus wo jeden Tag Naturjuwele aus Profit sterben müssen, darf die Isel nicht sterben!!!
Meine Familie und ich sind seit mehreren Jahren Urlaubsgäste in Prägraten und Umgebung. Mit dem
Dahinsichen der Isel als Rinnsal ist dieses Urlaubsziel für uns nicht mehr lohnenswert! Die Isel in seiner ganzen Schönheit und Kraft gehört zu Osttirol, wie das Herz zu jedem Lebewesen!
Für uns steht fest, das wir, unsere Kinder/ Verwandte und Freunde das Urlaubsziel Osttirol/ Prägraten nie mehr aufsuchen werden, wenn das Kraftwerk kommt!
Wir werden uns ein anderes Urlaubsziel aussuchen,
dort wo die Natur ihrem Ursprung entspricht und dies auch so akzeptiert wird!
Ilona Liese, D-23560 Lübeck
Ich bin glücklich und zufrieden, dass ihr euch vor Ort aufmacht um auf demokratische Weise STOP! zu schreien. Das ist so wichtig für alle Bürger! Es sollen/ müssen mehr werden, die über Werte und neue Möglichkeiten nachdenken und die Politik letztendlich zum Zuhören zwingen. Von jedem Konzern wird man es nicht verlangen können?! Eure Mühen haben einen unschätzbaren Wert für die Zukunft und für mehr Demokratie, sofern wir überhaupt noch eine haben ;-)) dANKe!!!
Martin Kollnig, 9990 Nußdorf/Debant
I bin zwor für die Wasserkroft weil irgendwo missma jo in Strom her griegen, weil lieber isch ma Wosserkroft wie atomkraftwerke( hot men eh gsechen wos passiert isch in japan) oba wenn eh schun in prägroten a Kroftwerk isch und im Tauerntol baut die Tiwag eh a orns oft hom mir im Iseltol unsern Beitrog zur Strom erzeug geleistet! Und übrigens bin i eh schon Opfer von unseren Vorfahren- de wos zugellassen homb das eine Hochspannungsleitung genau über unsere Almhütte- Raneburg durquert- Danke!!! Irgenwann hört sich der Spaß auf!!!
Robert Waldner, Matrei i. O.
Die damalige Entscheidung für den Nationalpark Hohe Tauern war gleichzeitig auch das Bekenntnis Wasser und natürlichen Lebensraum (unbezahlbar!) höher zu bewerten als Profitdenken, das (nachhaltig?) noch Auswirkungen auf viele Generationen nach uns haben wird. Warum von dieser Entscheidung nun abweichen? Es braucht keine wissenschaftlichen und ökonomischen Studien um zu belegen, dass Nationalpark und daran angrenzende Kraftwerke dieser Größenordnung unvereinbar und widersprüchlich sind.

Die einst gewählte Strategie hat sich bewährt: der Nationalpark ist weit über die Grenzen Österreichs hin bekannt und bringt über sanften Tourismus Erholung für die Gäste und gutes Geld für die einheimische Wirtschaft. Warum wird diese damals gemeinsam getroffene Entscheidung für ein JA zu einem harmonischen Miteinander von Mensch-Wirtschaft-Natur immer wieder aufs Neue in Frage gestellt? Warum wird die Energie (!) und (Steuer)Geld, das in die Ausarbeitung von derartigen Kraftwerksprojekten gesteckt wird, nicht dazu verwendet, in alternative Energiequellen zu investieren oder sich Gedanken darüber zu machen, wie die Gesellschaft generell nachhaltiger mit dem Energiekonsum umgehen kann? Brauchen wir Elektrogeräte mit Stand-by-Funktion? Wird wirklich mehr gekauft, wenn die Weihnachtsbeleuchtungen in unseren Städten schon ab Anfang/Mitte November aufgedreht wird? Verwenden wir nur einen Bruchteil dieser Energie und Mittel in mehr „Nachhaltigkeits“-Erziehung unserer Gesellschaft (nicht nur unserer Kinder!) … und es wäre interessant zu erfahren, wie die Kinder unserer Kinder über den Bau solcher Monster-Projekte in Nationalparkregionen urteilen würden. Fragen wir doch den in der Werbung eines großen Lebensmittelkonzerns viel zitierten Hausverstand: warum tauchen derartige Projektvorschläge immer wieder dann auf, wenn es (aus welchen Gründen auch immer) nicht gut um die Gemeindekassen steht? Fehlwirtschaft in den Gemeinden darf keinesfalls auf Kosten des wertvollsten Gutes gehen, das wir OsttirolerInnen besitzen … unseren gesunden, natürlichen Lebensraum … das sagt doch schon der Hausverstand!

Maria Troger, 9900 Lienz
Ich bin seit vielen Jahren Urlaubsgast in Prägraten. Die Isel ist ein wunderbarer, naturnaher Fluß, an dem ich regelmäßig Spaziergänge unternehme - besonders genieße ich den Abschnitt zwischen Hinterbichl und Ströden. Es wäre furchtbar, wenn dieser paradiesische Erholungsraum durch ein Kraftwerk und alle damit verbundenen Baumaßnahmen zerstört würde! Prägraten würde dadurch eine seiner großartigen Besonderheiten verlieren!!! Retten wir gemeinsam die Isel - Urlaubsgäste wie Einheimische!!!
Marianne Kohler-Schneider, Wien
Die Gemeinden Virgen und Prägraten planen um insgesammt 144 Mio. € (Preisbasis und Stand 2011) ein Kraftwerk, wobei der Großteil der Isel, dem letzten freifließenden Gletscherfluss der Alpen, für über 15km ausgeleitet werden soll. Wir von der Bürgerinitiative sind pro Isel und gegen das Kraftwerk Virgental, oder wie es von der PR-Firma umbenannt wurde "Kraftwerk Obere Isel".