→ Unser Prospekt zur Isel
Viele Jahre habe ich mit meiner Familie den Urlaub im Virgental verbracht und meine Kinder haben diese Sehnsucht nach dem schönstens Flecken unseres Landes übernommen. Das erneute Attentat hat mich tief erschüttert, hatte ich doch geglaubt, dass nach dem Dorfertal- und Umbaltalwahnsinn endlich Vernunft eingekehrt sei.
Wir alle sind zum Widerstand bis zum Äußersten aufgerufen gegen diesen Landschaftsmord der Einfallslosigkeit, die zur Lösung des Energieproblems keinen anderen Beitrag als den der Vernichtung unserer wichtigsten Resourcen kennt!
Helmut und Ingeborg Hofmann, St. Andrä-Wördern
Es kann doch heutzutage nicht der Weisheit letzter Schluss sein, durch so ein Megaprojekt mit seiner naturzerstörischer Auswirkung die Finanzlage der Gemeinden verbessern zu wollen.
Ich bin zu tiefst davon überzeugt, es wäre ewig schade für die hier lebende Bevölkerung und der Urlauber, sollte sich im Bachbett der Isel einmal, nur mehr ein Rinnsal sich befinden.
Für Erholungssuchende ist unser *Boch* ein Juvel und durch nichts ersetzbar.
Arnold Berger, Prägraten am Großvenediger
Großes Lob an diejenigen Bürger die sich offen alteingesessen Dorfkaisern, und solchen die es noch werden wollen, in den Weg stellen und aktiv den Erhalt unserer Naturschätze fordern. Eine Flusslandschaft wie die der Isel protestlos Energiekonzernen und dessen Handlangern zu überlassen wäre eine Schande für den gesammten Bezirk. Wasserkraft und Naturschutz müssen nicht zwingend Gegensätze bilden, aber in diesem konkreten Fall kann von Raubbau an der Natur gesprochen werden. Die Isel für Euros und Gigawatt zu opfern wäre ein weiteres Beispiel für den grenzenlosen und skrupellosen Drang der Menschen nach mehr, mehr vermutlich für nur wenige die sich an solchen Projekten berreichern wollen, bzw. können. Warum ist man nicht froh über die Tatsache, dass das Iseltal eine der letzten, mehr oder weniger, naturbelassenen Gegenden in der Alpen ist, die es wert ist zu schützen? Natürlich benötigen wir alle Energie um unser gewohntes Leben führen zu können, aber um welchen Preis? Das geplante Iselkraftwerk ist womöglich ein Tropfen auf den heißen Stein der Energieproblematik die uns zwangsläufig betreffen wird, jedoch nicht die Lösung! Mich als interessierter "Auslandsosttiroler" freut es jedenfalls zu hören und zu lesen wenn sich die direkt betroffene Bevölkerung zusammenschließt um den Abverkauf unserer Heimat zu stoppen! Weiter so, auf dass die Isel noch lange ihrern natürlichen Weg Richtung Süden fließen darf!!!
Thomas Wibmer, Graz/Matrei
Fukushima scheint vielen Kraftwerksbetreibern und schmiergeldempfänglichen Politikern gerade recht gekommen zu sein, um Wasserkraftwerke um jeden Preis unter fadenscheinigen Argumenten durch zudrücken.
Die Gemeindevertretung von Prägraten und Virgen wird doch nicht ernsthaft ein einzigartiges und bei vielen Gästen geschätztes Naturjuvel einem völlig zweifelhaften Kraftwerksprojekt opfern.
Anscheinend ist in die Gemeindestuben von Prägraten und Virgen noch nicht durchgedrungen, dass es sich bei der Isel um einen der letzten großen alpinen Wildflüsse handelt - hydrologisch/gewässer-morphologisch/ökologisch gesehen ein einzigartiges Flußsystem.
Die Aufbesserung des Gemeindebudges steht hier in keiner Relation zur Zerstörung dieses Naturraums.Wirtschaftliche Belange sind hier von sehr geringer Bedeutung und zeugen von einer sehr kurzsichtigen Denkungsweise.Es gibt auch keinen Bedarf an Strom, der dieses Projekt rechtfertigen würde;es existieren genug Kraftwerke in Osttirol.

Dank an die Bürgerinitiative gegen das Kraftwerk für ihren unermüdlichen Einsatz.Es gibt doch noch gescheite Leute im Iseltal, die ihren Verstand noch richtig einzusetzen in der Lage sind und deren Hirne noch nicht vom Profitdenkern maßlos geschrumpft sind.
Barbara Sinn, St. Gilgen am Wolfgangsee
Leute, bitte nachdenken! Wir haben nur mehr 4% wirklich naturbelassene Gewässer - "was selten ist, ist kostbar". Auf Dauer bringt so ein Kraftwerk vielleicht ein-einhaln Arbeitsplätze, und vernichtet 10 Arbeitsplätze im Tourismus. Volkswirtschaftlich gesehen ist das völlig unsinnig, sient nur dem erhöhten Profit einiger weniger. Viel ökonomischer wäre es, in Technologien zu investieren, die und helfen, bei gleicher Leistung Strom zu SPAREN.
Franz Kohl, 1010 Wien
Die Gemeinden Virgen und Prägraten planen um insgesammt 144 Mio. € (Preisbasis und Stand 2011) ein Kraftwerk, wobei der Großteil der Isel, dem letzten freifließenden Gletscherfluss der Alpen, für über 15km ausgeleitet werden soll. Wir von der Bürgerinitiative sind pro Isel und gegen das Kraftwerk Virgental, oder wie es von der PR-Firma umbenannt wurde "Kraftwerk Obere Isel".