→ Unser Prospekt zur Isel
Ich habe mittlerweile einen Sohn in Prägraten und bin daher oft hier. Immer wieder erzählen mir Einheimische, daß der Tourismus nicht so gut läuft. Man kann alles aus dem Boden stampfen (Hotels, Skigebiete, Funparks etc.) außer einer unberührten Natur wie es sie hier noch gibt - die hat man oder man hat sie schon zerstört wie in vielen anderen Gebieten Österreichs. Es gibt ein Tal in Tirol, welches sich unter dem Motto vermarktet: "Kommen Sie zu uns, denn wir haben nichts!" Genau das schätzen viele Menschen - die unberührte Natur - diese als touristische Einzigartigkeit zu vermarkten, darin sollte man Geld investieren und nicht in ein Projekt, um sie und damit eine unwiederbringliche Chance zu zerstören und dem Tourismus vielleicht endgültig den Garaus zu machen.
Wenn ich Magenprobleme habe, werde ich Medikamente einnehmen, die meinem Magen helfen und nicht die ihn weiter schädigen! Wenn es also im Tourismus kränkelt, was sollte man dann also tun - meiner Meinung nach sehr einfach zu beantworten!?
Harald Müller, St Johann im Pongau
Ich bin als Architekt, Bersteiger, Skilehrer und langjähriger Mitbenutzer eines Berbauernhofes im Mölltal sehr bewußt in der Kulturlandschaft und in die Bedürfnisse des Landes involviert.
Meine berufliche Stellung in den Medien in München ist dafür geeignet das Vorhaben im Virgental auf offener Ebene zur Diskussion zu bringen.
Meine persönliche Meinung ist die, daß es nicht verantwortbar ist so einen krassen Einschnitt in so eine bedeutsame Kultur- und Naturlandschaft zu unternehmen.
Christoph von Barany, München
Ich bin gegen einen geplante Kraftwerksbau an der Isel, da diese zu den letzten Natur belassenen Naherholungsgebieten in Osttirol zählt und einen der letzten Naturbelassenen Gletscherflüsse Europas darstellt, gerade im Bereich Virgental und somit auch durchaus denkbar für ein Projekt wie Natura 2000 wäre! Diese Möglichkeit sollten wir nicht verspielen! Unsere Natur und auch unsere Freiheiten, unser Touristischer Wert, unsere Naturjuwele, als auch Wassernutzungsrechte waren über jahrhunderte hinweg unsere Lebensgrundlage, nun dürfen wir sie nicht leichtfertig zerstören.
Nicolas Moser, Lienz
Ich bin seit vielen Jahren Urlaubsgast in Prägraten. Die Isel ist ein wunderbarer, naturnaher Fluß, an dem ich regelmäßig Spaziergänge unternehme - besonders genieße ich den Abschnitt zwischen Hinterbichl und Ströden. Es wäre furchtbar, wenn dieser paradiesische Erholungsraum durch ein Kraftwerk und alle damit verbundenen Baumaßnahmen zerstört würde! Prägraten würde dadurch eine seiner großartigen Besonderheiten verlieren!!! Retten wir gemeinsam die Isel - Urlaubsgäste wie Einheimische!!!
Marianne Kohler-Schneider, Wien
Ich wohne auch in den Alpen und finde dass dieser Lebensraum schon genug zerstört wurde, nicht ein Platz mehr der unbeeinflusst ist üpberall Beton! Insbesondere der Ausbau der Flüsse und Bäche ruiniert die Landschaft und stellt ökologische Katastrophen dar......... Ich emphele allen Gemeinden auf sanften Tourismus und Nachhaltigkeit zu setzen, dann haben unsere Kinder auch noch was zum Leben!!!!

Keine Wasserkraftwerke mehr! Umstzung der Eu-Wasserrahmenrichtlinie sofort und nachvollziehbar! Bestehende Wasserkraftanlagen auf den Prüfstand und gegebenenfalls rückbauen!

Gruss aus Oberbayern

P.S.: für Wölfe ist in den Alpen kein Platz, für Umweltzerstörer schon. Profitgierige Banditen!
Alexander Wolff, Flintsbach am Inn
Die Gemeinden Virgen und Prägraten planen um insgesammt 144 Mio. € (Preisbasis und Stand 2011) ein Kraftwerk, wobei der Großteil der Isel, dem letzten freifließenden Gletscherfluss der Alpen, für über 15km ausgeleitet werden soll. Wir von der Bürgerinitiative sind pro Isel und gegen das Kraftwerk Virgental, oder wie es von der PR-Firma umbenannt wurde "Kraftwerk Obere Isel".