→ Unser Prospekt zur Isel
Die damalige Entscheidung für den Nationalpark Hohe Tauern war gleichzeitig auch das Bekenntnis Wasser und natürlichen Lebensraum (unbezahlbar!) höher zu bewerten als Profitdenken, das (nachhaltig?) noch Auswirkungen auf viele Generationen nach uns haben wird. Warum von dieser Entscheidung nun abweichen? Es braucht keine wissenschaftlichen und ökonomischen Studien um zu belegen, dass Nationalpark und daran angrenzende Kraftwerke dieser Größenordnung unvereinbar und widersprüchlich sind.

Die einst gewählte Strategie hat sich bewährt: der Nationalpark ist weit über die Grenzen Österreichs hin bekannt und bringt über sanften Tourismus Erholung für die Gäste und gutes Geld für die einheimische Wirtschaft. Warum wird diese damals gemeinsam getroffene Entscheidung für ein JA zu einem harmonischen Miteinander von Mensch-Wirtschaft-Natur immer wieder aufs Neue in Frage gestellt? Warum wird die Energie (!) und (Steuer)Geld, das in die Ausarbeitung von derartigen Kraftwerksprojekten gesteckt wird, nicht dazu verwendet, in alternative Energiequellen zu investieren oder sich Gedanken darüber zu machen, wie die Gesellschaft generell nachhaltiger mit dem Energiekonsum umgehen kann? Brauchen wir Elektrogeräte mit Stand-by-Funktion? Wird wirklich mehr gekauft, wenn die Weihnachtsbeleuchtungen in unseren Städten schon ab Anfang/Mitte November aufgedreht wird? Verwenden wir nur einen Bruchteil dieser Energie und Mittel in mehr „Nachhaltigkeits“-Erziehung unserer Gesellschaft (nicht nur unserer Kinder!) … und es wäre interessant zu erfahren, wie die Kinder unserer Kinder über den Bau solcher Monster-Projekte in Nationalparkregionen urteilen würden. Fragen wir doch den in der Werbung eines großen Lebensmittelkonzerns viel zitierten Hausverstand: warum tauchen derartige Projektvorschläge immer wieder dann auf, wenn es (aus welchen Gründen auch immer) nicht gut um die Gemeindekassen steht? Fehlwirtschaft in den Gemeinden darf keinesfalls auf Kosten des wertvollsten Gutes gehen, das wir OsttirolerInnen besitzen … unseren gesunden, natürlichen Lebensraum … das sagt doch schon der Hausverstand!

Maria Troger, 9900 Lienz
Hallo Bürgerinitiative gegen das KW Virgental,
auch ich unterstütze diese Initiative.
Der Wasserkraftausbau muß sofort gestoppt und aus der Ökostromregelung herausgenommen werden. Es geht nicht nur Euch so in Osstirol, auch in der Steiermark wurden in den letzten Jahren (ohne große Presse) viele schöne naturbelassene Täler in Aussicht der neuen Ökostromregelung mit Kraftwerken verbaut. Es ist ein Trauerspiel was hier abgeht. Die Politiker verkauen die Ökostromregelung an die breite Bevölkerung als "Erfolg" und verheimlichen dabei die Naturschäden die an den letzten unverbauten Bächen und Flüssen in Österreich entstehen. Vor dieser Regelung hätten sich viele Projekte einfach nicht gelohnt. Jetzt werden wir Strombezieher gezwungen diese Naturzerstörung auch noch zu bezahlen. Es muß eine österreichweite Initiative her damit die Ökostromregelung rasch geändert wird.
Paul Matt, 8141 Unterpremstätten + 6176 Völs
I bin zwor für die Wasserkroft weil irgendwo missma jo in Strom her griegen, weil lieber isch ma Wosserkroft wie atomkraftwerke( hot men eh gsechen wos passiert isch in japan) oba wenn eh schun in prägroten a Kroftwerk isch und im Tauerntol baut die Tiwag eh a orns oft hom mir im Iseltol unsern Beitrog zur Strom erzeug geleistet! Und übrigens bin i eh schon Opfer von unseren Vorfahren- de wos zugellassen homb das eine Hochspannungsleitung genau über unsere Almhütte- Raneburg durquert- Danke!!! Irgenwann hört sich der Spaß auf!!!
Robert Waldner, Matrei i. O.

Hallo, liebe Hinterbichler,

nach mehreren Urlauben in Hinterbichl, deren Bewohner mir ans Herz gewachsen sind, kann ich Euch nur in Eurem Bemühen zum Stopp des Kraftwerksbaus und damit zur Zerstörung des Virgentals unterstützen!!! Hinterbichl ist noch eine weitgehend unberührte Idylle, dies darf sich nicht ändern.

Wir haben die Erde von unseren Enkeln geliehen, aber nicht von unseren Eltern geerbt!
Uta Schäfer, Ensheim/Deutschland
Ich trete für die Erhaltung unserer schönen naturbelassenen, noch nicht verbauten, Landschaft ein, für mich selbst und für die kommenden Generationen. Wer kann uns einen solchen unbezahlbaren Schatz- wie genügend Wasser in noch weitgehend unberührter Natur- ersetzen? Sollen wir wegen des lieben Geldes etwas tun müssen, das noch nicht absehbare Folgen mit sich ziehen könnte? In Zeiten wie diesen, würde ich besonders auf die Erhaltung eines gesunden Lebensraumes denken, der uns (Tiere, Menschen und Pflanzen) gut und gesund weiterleben lässt. Viele beneiden uns um unser schönes Landl, zu Recht,sind wir doch einmal dankbar dafür!


Ursula Weiskopf, Prägraten
Die Gemeinden Virgen und Prägraten planen um insgesammt 144 Mio. € (Preisbasis und Stand 2011) ein Kraftwerk, wobei der Großteil der Isel, dem letzten freifließenden Gletscherfluss der Alpen, für über 15km ausgeleitet werden soll. Wir von der Bürgerinitiative sind pro Isel und gegen das Kraftwerk Virgental, oder wie es von der PR-Firma umbenannt wurde "Kraftwerk Obere Isel".