→ Unser Prospekt zur Isel
Die Stromproduktion seit dem Jahr 1970 wurde mehr als verdreifacht. Wir müssen sofort mit der Vergeudungspolitik aufhören. Denn selbst wenn wir auch den letzten 1/2 Meter Gefälle am letzten Bach verbauen, es würde nicht einmal für die nächsten vier Jahre reichen.
Und was dann?
Daher Schluss mit der Energieverschwendung.
Und erhalten wir die allerletzten halbwegs natürlichen Fließgewässer für unsere Kinder und Enkelkinder.
Helmut Belanyecz, Wien
Ich habe mittlerweile einen Sohn in Prägraten und bin daher oft hier. Immer wieder erzählen mir Einheimische, daß der Tourismus nicht so gut läuft. Man kann alles aus dem Boden stampfen (Hotels, Skigebiete, Funparks etc.) außer einer unberührten Natur wie es sie hier noch gibt - die hat man oder man hat sie schon zerstört wie in vielen anderen Gebieten Österreichs. Es gibt ein Tal in Tirol, welches sich unter dem Motto vermarktet: "Kommen Sie zu uns, denn wir haben nichts!" Genau das schätzen viele Menschen - die unberührte Natur - diese als touristische Einzigartigkeit zu vermarkten, darin sollte man Geld investieren und nicht in ein Projekt, um sie und damit eine unwiederbringliche Chance zu zerstören und dem Tourismus vielleicht endgültig den Garaus zu machen.
Wenn ich Magenprobleme habe, werde ich Medikamente einnehmen, die meinem Magen helfen und nicht die ihn weiter schädigen! Wenn es also im Tourismus kränkelt, was sollte man dann also tun - meiner Meinung nach sehr einfach zu beantworten!?
Harald Müller, St Johann im Pongau
Nordtirol ist zugebaut, Südtirol überlaufen, aber unser wunderbares Osttirol ist anders-und so sollte es auch bleiben!!!!
Wie um Himmels Willen kommt im 21.Jahrhundert überhaupt noch jemand auf die Idee, direkt am Nationalpark ein neues Kraftwerk hinzubauen?????
Wären wir in Island, würde ein eigener Minister die Feen und Trolle schützen, aber bei uns ist es unsere eigene Pflicht, selbst dafür einzutreten, dass die märchenhafte Natur rund um die Umbalfälle nicht nur für uns, sondern auch für unsere Nachwelt erhalten bleibt!!!!
Cordula Ferstl, Dr., München
Es kann doch heutzutage nicht der Weisheit letzter Schluss sein, durch so ein Megaprojekt mit seiner naturzerstörischer Auswirkung die Finanzlage der Gemeinden verbessern zu wollen.
Ich bin zu tiefst davon überzeugt, es wäre ewig schade für die hier lebende Bevölkerung und der Urlauber, sollte sich im Bachbett der Isel einmal, nur mehr ein Rinnsal sich befinden.
Für Erholungssuchende ist unser *Boch* ein Juvel und durch nichts ersetzbar.
Arnold Berger, Prägraten am Großvenediger
I bin zwor für die Wasserkroft weil irgendwo missma jo in Strom her griegen, weil lieber isch ma Wosserkroft wie atomkraftwerke( hot men eh gsechen wos passiert isch in japan) oba wenn eh schun in prägroten a Kroftwerk isch und im Tauerntol baut die Tiwag eh a orns oft hom mir im Iseltol unsern Beitrog zur Strom erzeug geleistet! Und übrigens bin i eh schon Opfer von unseren Vorfahren- de wos zugellassen homb das eine Hochspannungsleitung genau über unsere Almhütte- Raneburg durquert- Danke!!! Irgenwann hört sich der Spaß auf!!!
Robert Waldner, Matrei i. O.
Die Gemeinden Virgen und Prägraten planen um insgesammt 144 Mio. € (Preisbasis und Stand 2011) ein Kraftwerk, wobei der Großteil der Isel, dem letzten freifließenden Gletscherfluss der Alpen, für über 15km ausgeleitet werden soll. Wir von der Bürgerinitiative sind pro Isel und gegen das Kraftwerk Virgental, oder wie es von der PR-Firma umbenannt wurde "Kraftwerk Obere Isel".