→ Unser Prospekt zur Isel
Zu riskant und für die Gemeinden ein paar Nummern zu groß! Für einen so langen Zeitraum sind Kosten, Zinsen, Amortisation und Einnahmen nicht prognostizierbar. „Unvorhergesehene Ereignisse“ werden nach ein paar Jahren die Einleitung von zusätzlichen Bächen notwendig machen, um die „Wirtschaftlichkeit zu garantieren“. Ich wünsche den Bürgermeistern maximale Kreativität, um kleinere und abwägbarere Projekte (auch völlig anderer Art!) zu entwickeln, die in der Entscheidungsautonomie der Gemeinden verbleiben. Kraftwerksprojekte im Virgental, bzw. Osttirol existieren seit bald hundert Jahren und sind doch ein alter Hut!
Felix Feldner, Wien
Seit nunmehr 15! Jahren verbringe ich, mit meiner Frau und unseren zwei Kindern, einen unserer Urlaube in Virgen. Während dieser Zeit haben wir sicher einen ordentlichen fünfstelligen Betrag im Virgental gelassen (Gastronomie, etc.). Als Wanderer, und vor allen Dingen als Paddler, bin ich schockiert über die Kraftwerkspläne. Werden Diese realisiert, werden wir, schon aus Protest, unseren Urlaub nicht mehr in Osttirol verbringen!
Ingo Ebel, Mannheim
Ich trete für die Erhaltung unserer schönen naturbelassenen, noch nicht verbauten, Landschaft ein, für mich selbst und für die kommenden Generationen. Wer kann uns einen solchen unbezahlbaren Schatz- wie genügend Wasser in noch weitgehend unberührter Natur- ersetzen? Sollen wir wegen des lieben Geldes etwas tun müssen, das noch nicht absehbare Folgen mit sich ziehen könnte? In Zeiten wie diesen, würde ich besonders auf die Erhaltung eines gesunden Lebensraumes denken, der uns (Tiere, Menschen und Pflanzen) gut und gesund weiterleben lässt. Viele beneiden uns um unser schönes Landl, zu Recht,sind wir doch einmal dankbar dafür!


Ursula Weiskopf, Prägraten
I bin zwor für die Wasserkroft weil irgendwo missma jo in Strom her griegen, weil lieber isch ma Wosserkroft wie atomkraftwerke( hot men eh gsechen wos passiert isch in japan) oba wenn eh schun in prägroten a Kroftwerk isch und im Tauerntol baut die Tiwag eh a orns oft hom mir im Iseltol unsern Beitrog zur Strom erzeug geleistet! Und übrigens bin i eh schon Opfer von unseren Vorfahren- de wos zugellassen homb das eine Hochspannungsleitung genau über unsere Almhütte- Raneburg durquert- Danke!!! Irgenwann hört sich der Spaß auf!!!
Robert Waldner, Matrei i. O.
Erst kürzlich wurde im Fernsehen über diese wunderbare
Flora berichtet und jetzt soll diese zerstört weden?
was bringt das Kraftwerk 3 Monate im Jahr kann es nur genutzt weden den rest des Jahres müßte das talwärts fließende Wasser wieder in die Höhe gepumpt werden. Kosten Nutzenrechnung?, Umweltzerstörung endgültige Vernichtung der Fauna und Flora. Diwe Urlaubsgäste werden sicherlich nicht Kraftwerk schauen gehen sondern eher diese wunderbare Natur genießen. Nein zum Kraftwerk
Helene Hasenöhrl, Oeynhausen
Die Gemeinden Virgen und Prägraten planen um insgesammt 144 Mio. € (Preisbasis und Stand 2011) ein Kraftwerk, wobei der Großteil der Isel, dem letzten freifließenden Gletscherfluss der Alpen, für über 15km ausgeleitet werden soll. Wir von der Bürgerinitiative sind pro Isel und gegen das Kraftwerk Virgental, oder wie es von der PR-Firma umbenannt wurde "Kraftwerk Obere Isel".