→ Unser Prospekt zur Isel
Die Stromproduktion seit dem Jahr 1970 wurde mehr als verdreifacht. Wir müssen sofort mit der Vergeudungspolitik aufhören. Denn selbst wenn wir auch den letzten 1/2 Meter Gefälle am letzten Bach verbauen, es würde nicht einmal für die nächsten vier Jahre reichen.
Und was dann?
Daher Schluss mit der Energieverschwendung.
Und erhalten wir die allerletzten halbwegs natürlichen Fließgewässer für unsere Kinder und Enkelkinder.
Helmut Belanyecz, Wien
Überall werden Querverbaue geschleift die Durchgängigkeit der Gewässer ist das große Ziel aus logischen Gründen.
Die negativen Folgen dieser WKW ob klein oder groß sind doch seit Jahrzehnten überall sichtbar.
Heute wird mit Millionenaufwand verzweifelt versucht diese Schäden an Natur, Tier, Umwelt wieder etwas zu richten und hier wird ganz bewusst aus profitablen Gründen wieder etwas dauerhaft zerstört.
Torsten Figura, Dobbrikow
Stellt man die Zahlen von Stromerzeugung und Stromverbrauch in Osttirol gegenüber ,so kommt man zum Schluss,dass man nicht mit Gewalt neue Grosskraftwerke bauen muss!Es wurden ohnehin 2 kleinere Kraftwerke in den letzten Jahren in Prägraten realisiert.Nutzniesser eines solchen Projektes sind nur einige die sowiso nie genug kriegen.Die Schönheit und Wildromantik des Tales wäre jedenfalls für die nächsten Generationen um eine Fasette ärmer.Man sollte sich fragen aus welchem Grund die Gäste hier Urlaub machen!Des Tourismus ist schliesslich die Wichtigste Einnahmequelle des Tales.Für mich ist unverständlich dass man in Prägraten hier nicht an einem Strang zieht.Ich wünsche der Initiatieve mehr Mitglieder.das Kraftwerk mass verhindert werden!
Bernhard Stöllinger, St Gilgen
Ich kenne Prägraten und die Isel seit fast über 31 Jahren. Ich komme gerne in das schöne beschauliche Virgental und nach Prägraten. Der Kraftwerksbau ist ein Einschnitt in die Natur, der irreparable Schäden an Fauna und Natur verursacht.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass durch den Kraftwerkbau das Virgental bereichert wird.
Erst wenn der letzte Baum gerodet und der letzte Fisch gefangen ist, werden wir feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

Jörg Hartmann, Neuhausen-Germany
Bereits vor Jahrzehnten wollte man im Tal zum Dorfer See (bei Kals in Osttirol) einen Damm bauen. Die Anrainer hatten sich erfolgreich gewehrt. Zum anderen lag es auch daran, dass die Wirtschaftlichkeit des Projektes nicht mehr gegeben war, da der Preis für den Spitzenstrom in Westeuropa gesunken war. Man kann also sehen, wie schnell sich die Voraussetzungen für solche umweltzerstörenden Projekte ändern. Es muß nun Aufgabe der Protestbewegung sein, die Argumente der Kraftwerksinitiatoren auf den Prüfstand zu stellen. Was soll beispielsweise die Wasserkraft, wenn vermehrt auf erneuerbare Energien wie Wind und Sonne umgestellt wird? Da sind sogar Solarkraftwerke in Nordafrika geplant, an denen Österreich partizipieren könnte ! Anstelle ein unberührtes Tal zuzubauen, sollte man auf tragfähige Konzepte setzen ! Zukünftig ist eher davon auszugehen, dass der elektrische Energieverbrauch in Österreich rückläufig sein wird. Grund dafür sind die Energieeinsparmaßnahmen und eine geringere Bevölkerunsgentwicklung ! Also, laßt euch keinen Sand in die Augen streuen, es geht hier vorrangig nur um Profit !!!
Mechthild Groß, 40764 Langenfeld/Deutschland
Die Gemeinden Virgen und Prägraten planen um insgesammt 144 Mio. € (Preisbasis und Stand 2011) ein Kraftwerk, wobei der Großteil der Isel, dem letzten freifließenden Gletscherfluss der Alpen, für über 15km ausgeleitet werden soll. Wir von der Bürgerinitiative sind pro Isel und gegen das Kraftwerk Virgental, oder wie es von der PR-Firma umbenannt wurde "Kraftwerk Obere Isel".