→ Unser Prospekt zur Isel
Man sollte den letzten Gletscherfluß der Alpen als
Kulturerbe behandeln und an seiner naturellen Beschaffenheit nichts verändern.Ist er doch auch Lehr-
pfad für unsere Kinder und Enkelkinder.
Zur Energiebilanz gibt es bestimmt noch Alternativen
(z.B. Solarenergie bzw.effizientere Nutzung und Leistungserhöhung bereits vorhandener Kraftwerke).
Der Bau des Kraftwerkes Virgental wäre ein irreparabler Einfluß auf vorhandene Naturressourcen.

Gerhard Leube, D-02625 Bautzen
Stamme aus den Hohen Tauern und es ist anscheinend so, dass die alten Zubetonierer wieder zuschlagen wollen, jetzt mit dem Argmument, dass wir ja gegen Atomstrom sind und bald im Finstern sitzen werden. Die Bauprojekte zerstören die Umwelt und Lebensgrundlage unserer Kinder. Frage, wieso dürfen überall auf der Welt Lebensmittelgeschäfte und andere Shops Kühlvitrinen stehen haben, die ganzjährigen mit Strom kühlen, im Winter sogar mit Raumheizung an. Das ist eine enorme Energieverschwendung, aber keiner regt sich auf, unsere Grünen schlafen seit langem. Wieso dürfen Elektrogeräte Strom verbrauchen, wenn sie nicht mal in Betrieb sind? Das gehört weltweit abgestellt. Lieber Stromsparen, in saubere Energie investieren, die die Landschaft nicht derart zerstört, damit unsere Kinder auch noch eine lebenswerte Welt haben und nicht inmitten von ausrangierten Brennstäben (tickenden Zeitbomben)hausen müssen.
Helga Suntinger, 1230 Wien
Osttirol muss Osttirol bleiben! Kein "Wirtschaftsstandort", kein "Tourismusstandort" mit allem was dann folgt: "Wettbewerbsfähigkeit", "Attraktivität", "Konkurrenz".. denn wird einmal begonnen, sinkt die Hemmschwelle. Wir kennen das doch schon zur Genüge aus anderen Tälern.
Was kommt denn als nächstes für die Wirtschaftsstandortssicherung??
ein Flughafen, damit die armen Touristen nicht so weit fahren müssen..
eine Autobahn, damit alle schneller durch die Landschaft düsen können..
??


Judith Holzer, Berlin
Es wird nicht leicht sein, mit Technokraten zu streiten, „sie kennen den Preis von allem und den Wert von nichts“. So befand Horst Stern schon vor einer Generation, als die inzwischen noch viel ungehemmtere Ausbeutung der Natur noch gar nicht abzusehen war. Umso mehr aber müssen wir uns heute dagegenstellen, dass bloßer materieller Nutzen als das letzte Maß aller Dinge gilt.
Euer Einsatz für Unwiederbringliches ist großartig!

Wolfgang Retter, Lienz
Es kann doch heutzutage nicht der Weisheit letzter Schluss sein, durch so ein Megaprojekt mit seiner naturzerstörischer Auswirkung die Finanzlage der Gemeinden verbessern zu wollen.
Ich bin zu tiefst davon überzeugt, es wäre ewig schade für die hier lebende Bevölkerung und der Urlauber, sollte sich im Bachbett der Isel einmal, nur mehr ein Rinnsal sich befinden.
Für Erholungssuchende ist unser *Boch* ein Juvel und durch nichts ersetzbar.
Arnold Berger, Prägraten am Großvenediger
Die Gemeinden Virgen und Prägraten planen um insgesammt 144 Mio. € (Preisbasis und Stand 2011) ein Kraftwerk, wobei der Großteil der Isel, dem letzten freifließenden Gletscherfluss der Alpen, für über 15km ausgeleitet werden soll. Wir von der Bürgerinitiative sind pro Isel und gegen das Kraftwerk Virgental, oder wie es von der PR-Firma umbenannt wurde "Kraftwerk Obere Isel".