→ Unser Prospekt zur Isel
Für mich gehören die Umbalfälle und der Geltscherbach zu den Hohe Tauen Nationalpark dazu. Und ich würde mich freuen, wenn dieses einzigartige Naturschauspiel erhalten bleibet und es als Teil der Erlebniswelten Krimmler Wasserfälle und das Nationalparkhaus erhalten bleibt. Ich denke auch das man in Zukunft der Gestaltung der Gemeinden rund um mehr Chancen geben muss, sich auch neuen Geschäftsideen und Engagement zu widmen.
Vorallendingen den natürlichen Lebensraum erhalten und zum Beispiel viel mehr das Bergsteigen und die Erlebniswelt Hohe Tauern einbinden und Kinderfreundlicher und Familienoffen zu gestalten. Das wäre das ware Exportgut, anstatt einen Gletscher in einem Stausee zu ertränken und damit auch seine Wasserqualität zu verlieren und dem Tierreich seine Lebensgrundlage zu entziehen.
Ada Bauer-Weiskopf, Feldkirch
Obwohl "nur" Wienerin, bin ich mit den Gegebenheiten in Prägraten durch familiäre Bindungen bestens vertraut. Wenn man einen Ort und damit eine ganze Region, die vom Fremdenverkehr lebt, durch ein waghalsiges Projekt von fragwürdigem Nutzen mutwillig zerstört, muss man wohl mehr als kurzsichtig sein. Die Umbalfälle wurden durch Bürgerproteste geretten, hoffentlich setzt sich auch in diesem Fall der gesunde Menschenverstand durch!
Monika Kleinertz Pramerg 12/21, 1090 W i e n
Mir scheint die Virgentaler Gemeindevertreter haben den klaren Blick auf die Dinge etwas verloren. Gilt es doch gerade für sie, Nutzen und Schaden des Projekts gegeneinander aufzuwiegen. Neben der unzweifelhaften Zerstörung eines fast unberührten Talschlusses, wird dem ganzen Tal ein spürbarer Schaden durch das Ausbleiben vieler Gäste entstehen.
Osttirols Besucher sind anders!
Genauso wie Osttirol bisher immer anders war, als der brachial-touristische Norden. Auch wir machen uns bereits Gedanke, wohin wir ausweichen werden..., Kalser Tal, Defreggen, Villgraten?
Nein, wir wollen weiterhin zu Euch ins Virgental!
Alles Gute & danke für Euren Einsatz!

Felix Schindele, München
Die damalige Entscheidung für den Nationalpark Hohe Tauern war gleichzeitig auch das Bekenntnis Wasser und natürlichen Lebensraum (unbezahlbar!) höher zu bewerten als Profitdenken, das (nachhaltig?) noch Auswirkungen auf viele Generationen nach uns haben wird. Warum von dieser Entscheidung nun abweichen? Es braucht keine wissenschaftlichen und ökonomischen Studien um zu belegen, dass Nationalpark und daran angrenzende Kraftwerke dieser Größenordnung unvereinbar und widersprüchlich sind.



Die einst gewählte Strategie hat sich bewährt: der Nationalpark ist weit über die Grenzen Österreichs hin bekannt und bringt über sanften Tourismus Erholung für die Gäste und gutes Geld für die einheimische Wirtschaft. Warum wird diese damals gemeinsam getroffene Entscheidung für ein JA zu einem harmonischen Miteinander von Mensch-Wirtschaft-Natur immer wieder aufs Neue in Frage gestellt? Warum wird die Energie (!) und (Steuer)Geld, das in die Ausarbeitung von derartigen Kraftwerksprojekten gesteckt wird, nicht dazu verwendet, in alternative Energiequellen zu investieren oder sich Gedanken darüber zu machen, wie die Gesellschaft generell nachhaltiger mit dem Energiekonsum umgehen kann? Brauchen wir Elektrogeräte mit Stand-by-Funktion? Wird wirklich mehr gekauft, wenn die Weihnachtsbeleuchtungen in unseren Städten schon ab Anfang/Mitte November aufgedreht wird? Verwenden wir nur einen Bruchteil dieser Energie und Mittel in mehr „Nachhaltigkeits“-Erziehung unserer Gesellschaft (nicht nur unserer Kinder!) … und es wäre interessant zu erfahren, wie die Kinder unserer Kinder über den Bau solcher Monster-Projekte in Nationalparkregionen urteilen würden. Fragen wir doch den in der Werbung eines großen Lebensmittelkonzerns viel zitierten Hausverstand: warum tauchen derartige Projektvorschläge immer wieder dann auf, wenn es (aus welchen Gründen auch immer) nicht gut um die Gemeindekassen steht? Fehlwirtschaft in den Gemeinden darf keinesfalls auf Kosten des wertvollsten Gutes gehen, das wir OsttirolerInnen besitzen … unseren gesunden, natürlichen Lebensraum … das sagt doch schon der Hausverstand!

Das ist die Meinung von 3 Generationen: Anna-Viktoria (10+), Cornelia (30+), Maria (60+)
Cornelia H. Troger, Wien
Es ist zum Schreien!!!!
Jeder Bach in Österreich soll verbaut werden, nur wegen ein paar Kilowattstunden Strom. Österreich lebt von der Schönheit unserer Natur!!
Dieser Kleinkraftwerkswahn ist ein lukratives Geschäft für die Erbauer, da diese durch Steuergelder finanziert wird!!!!!!!! Und den Erbauern ist es sch....Egal was mit der Natur passiert.
Der einzig richtige Weg ist die bereits vorhandene Energie richtig ein zu teilen! Was brauchen wir zum Beispiel nächtelang beleuchtete Einkaufszentren???
Christian JÄGER, Salzburg
Die Gemeinden Virgen und Prägraten planen um insgesammt 144 Mio. € (Preisbasis und Stand 2011) ein Kraftwerk, wobei der Großteil der Isel, dem letzten freifließenden Gletscherfluss der Alpen, für über 15km ausgeleitet werden soll. Wir von der Bürgerinitiative sind pro Isel und gegen das Kraftwerk Virgental, oder wie es von der PR-Firma umbenannt wurde "Kraftwerk Obere Isel".