→ Unser Prospekt zur Isel
Fukushima scheint vielen Kraftwerksbetreibern und schmiergeldempfänglichen Politikern gerade recht gekommen zu sein, um Wasserkraftwerke um jeden Preis unter fadenscheinigen Argumenten durch zudrücken.
Die Gemeindevertretung von Prägraten und Virgen wird doch nicht ernsthaft ein einzigartiges und bei vielen Gästen geschätztes Naturjuvel einem völlig zweifelhaften Kraftwerksprojekt opfern.
Anscheinend ist in die Gemeindestuben von Prägraten und Virgen noch nicht durchgedrungen, dass es sich bei der Isel um einen der letzten großen alpinen Wildflüsse handelt - hydrologisch/gewässer-morphologisch/ökologisch gesehen ein einzigartiges Flußsystem.
Die Aufbesserung des Gemeindebudges steht hier in keiner Relation zur Zerstörung dieses Naturraums.Wirtschaftliche Belange sind hier von sehr geringer Bedeutung und zeugen von einer sehr kurzsichtigen Denkungsweise.Es gibt auch keinen Bedarf an Strom, der dieses Projekt rechtfertigen würde;es existieren genug Kraftwerke in Osttirol.

Dank an die Bürgerinitiative gegen das Kraftwerk für ihren unermüdlichen Einsatz.Es gibt doch noch gescheite Leute im Iseltal, die ihren Verstand noch richtig einzusetzen in der Lage sind und deren Hirne noch nicht vom Profitdenkern maßlos geschrumpft sind.
Barbara Sinn, St. Gilgen am Wolfgangsee
Leute, bitte nachdenken! Wir haben nur mehr 4% wirklich naturbelassene Gewässer - "was selten ist, ist kostbar". Auf Dauer bringt so ein Kraftwerk vielleicht ein-einhaln Arbeitsplätze, und vernichtet 10 Arbeitsplätze im Tourismus. Volkswirtschaftlich gesehen ist das völlig unsinnig, sient nur dem erhöhten Profit einiger weniger. Viel ökonomischer wäre es, in Technologien zu investieren, die und helfen, bei gleicher Leistung Strom zu SPAREN.
Franz Kohl, 1010 Wien
Hallo Bürgerinitiative gegen das KW Virgental,
auch ich unterstütze diese Initiative.
Der Wasserkraftausbau muß sofort gestoppt und aus der Ökostromregelung herausgenommen werden. Es geht nicht nur Euch so in Osstirol, auch in der Steiermark wurden in den letzten Jahren (ohne große Presse) viele schöne naturbelassene Täler in Aussicht der neuen Ökostromregelung mit Kraftwerken verbaut. Es ist ein Trauerspiel was hier abgeht. Die Politiker verkauen die Ökostromregelung an die breite Bevölkerung als "Erfolg" und verheimlichen dabei die Naturschäden die an den letzten unverbauten Bächen und Flüssen in Österreich entstehen. Vor dieser Regelung hätten sich viele Projekte einfach nicht gelohnt. Jetzt werden wir Strombezieher gezwungen diese Naturzerstörung auch noch zu bezahlen. Es muß eine österreichweite Initiative her damit die Ökostromregelung rasch geändert wird.
Paul Matt, 8141 Unterpremstätten + 6176 Völs
Ich fahre seit mehreren Jahren nach Hinterbichl, ans Ende des Tales, in den Urlaub. Die Ruhe und Erholungsqualität dieses Tales ist einmalig. Das Umbaltal bis zur Clarahütte wandere ich besonders gerne entlang, hier kann man noch Natur pur erleben. Und das soll durch ein Kraftwerk zerstört werden, wer denkt sich denn so etwas aus, es geht mal wieder nur um den Profit! Dieses Tal sollte in seiner Naturschönheit so erhalten werden, ich werde dafür mitkämpfen und ich hoffe, dass sich noch viele Urlauber dem anschliessen werden.
Brigitte Nötzel, Offenbach am Main
Ich bin seit vielen Jahren Urlaubsgast in Prägraten. Die Isel ist ein wunderbarer, naturnaher Fluß, an dem ich regelmäßig Spaziergänge unternehme - besonders genieße ich den Abschnitt zwischen Hinterbichl und Ströden. Es wäre furchtbar, wenn dieser paradiesische Erholungsraum durch ein Kraftwerk und alle damit verbundenen Baumaßnahmen zerstört würde! Prägraten würde dadurch eine seiner großartigen Besonderheiten verlieren!!! Retten wir gemeinsam die Isel - Urlaubsgäste wie Einheimische!!!
Marianne Kohler-Schneider, Wien
Die Gemeinden Virgen und Prägraten planen um insgesammt 144 Mio. € (Preisbasis und Stand 2011) ein Kraftwerk, wobei der Großteil der Isel, dem letzten freifließenden Gletscherfluss der Alpen, für über 15km ausgeleitet werden soll. Wir von der Bürgerinitiative sind pro Isel und gegen das Kraftwerk Virgental, oder wie es von der PR-Firma umbenannt wurde "Kraftwerk Obere Isel".